Ich bin echt genervt. Seit Monaten stehe ich nun in den Vorbereitungen für meinen eigenen Szene-Club. Es ist echt schon viel geschafft, doch jetzt scheint es wieder mal Probleme zu geben. Eigentlich steht Alles soweit und die Eröffnung könnte normalerweise nächsten Monat auch statt finden. Nun aber sitze ich auf einem tiefen finanziellen Loch, was es mir nicht erlaubt, wenigstens noch die Gläser und Dekoartikel für die Bar-Lounge zu kaufen.
Wie aber soll mein „Take Two“ funktionieren, wenn ich nicht mal Gläser für Cocktails habe? Immerhin ist mein Motto ja: „Nimm lieber Zwei als Keinen!“ Im Moment könnten die Gäste aber nicht einmal ‘ne Coke zu sich nehmen.
Ich dreh‘ echt gleich durch. Irgendwo gab es einen Fehler in der Finanzplanung, denn sonst hätte ich jetzt noch Moneten übrig, um mir den Rest auch noch zu finanzieren. Aber es nützt ja Nichts. Dann muss halt noch ein weiterer Kredit her.
Leute! Diesmal war ich aber schlau und habe wenigstens etwas auf die Konditionen geachtet. Da ich ja nun in Zeitdruck bin und nicht noch den Stress habe will, mich in einzelnen Bankfilialen vorstellen und dort Alles nochmal erklären zu müssen, schaute ich mich einfach im WWW um. Dafür is‘ es ja da, nä? Also habe ich kurz gestöbert und schließlich bei der SWK-Bank diesen Ratenkredit beantragt. Ich muss sagen, ich bin echt zufrieden. Einfacher geht’s nicht: online anfragen, genehmigt bekommen, Alles ausfüllen, wegschicken und warten. Innerhalb eines Zeitraumes von etwa 5 bis 8 Tagen habe ich einen Online-Kredit beantragt und auf meinem Konto gutgeschrieben bekommen – und das ganze auch noch zu Spitzenzinsen. Bei 5,2 % kann man doch echt nicht meckern, oder? Die Tilgung des SWK-Online-Kredits ist auch einfach. Die raten, die ich übrigens schon voll mit einkalkulieren kann, weil ich ja weiß, was wann anfällt, werden vom Konto abgebucht. Brauch mich in Zukunft darum also auch nicht zu kümmern.
Die Eröffnung des Take Two kann also kommen. Meinem neuen Lebensabschnitt steht Nichts mehr im Wege! Drückt mir die Daumen, dass ich den Schritt in die Club-Szene schaffe und ich nicht wieder ganz viele Schritte zurück gehen muss.
Mal wieder so richtig gemütlich abfeiern war angesagt. Das kann man so richtig gut im Harry. Der Club ist nicht gerade groß, aber die fast 200 qm sind richtig gut ausgenutzt. Dem Clubbesucher steht ein Biergarten zur Verfügung und es gibt richtig geniale Projektionen an den Wänden. An warmen Tagen kann man im Biergarten unter einer riesigen Linde sitzen und kann lauschen, was auf den Turntabels gespielt wird, man lernt Leute kennen und kann sich mal vom Tanzen erholen.
Wenn man den Club betritt, dann steht man schon auf der Tanzfläche. Ich persönlich finde das ganz gut so, da haben die Leute nicht so viele Versteckmöglichkeiten um sich vor dem tanzen zu drücken. Es gibt aber eine riesige, die dann doch erst einmal zum schauen und staunen verleitet.
Echt genial sind auch die Projektionen an der Wand, das DJ-Pult an der Ecke oder die Bar, an der man einmal rundum gehen kann, und wo es für jeden ne Ecke zum Stehen gibt.
Wenn party im Harry angesagt ist, geht es in der Regel um 23 Uhr los. Hätte mir das mal jemand vorher gesagt, dann wären wir nicht so zeitig da gewesen. Aber die Türsteher waren sehr lustig und hielten uns bei Laune.
nach dem Einlass fing alles sehr ruhig an, das ist allerdings nicht so mein Fall. Da habe ich noch einen kleinen Abstecher zum Liebing gemacht.
nach einet guten Stunde war ich allerdings wieder im Harry und die DJ Dominik hat schon kräftig aufgelegt. Ich hatte die letzten Tage schon heftig gefeiert, deshalb gings erst einmal nach draußen in den Biergarten. Dort war auch schon Lee Carroll, die einige neugierige Fragen übers Auflegen beantwortete. Dann kam auch der Dominik dazu und wir hatten eine gemütliche Runde. Aus den Boxen kam das gebrettere von Jay Denham.

Techno-Club
In der Runde haben wir bis ungefähr halb vier draußen gesessen. Jetzt ging es wieder rein. Schließlich wollte ich auch noch einmal abtanzen und mein bestes geben. Dominik und Lee Carroll wechselten sich beim Auflegen ab und heizten die Massen bis um sechs richtig an.
Es ist fast einem Monat her, dass ich dem Club Suite 15 einen Besuch abgestattet habe. Jetzt ist es wieder so weit und ich mache mich an einem Samstagabend auf die Piste. Den Tag, den ich gewählt hatte, war reiner Zufall und bescherte mir das Glück, dass an genau diesem Tag Miss Yetti im Suite 15 auflegte.
Am Club angekommen, es war so gegen null Uhr, begrüßte uns an der Tür, wie immer, das super nette Personal des Clubs.
Manchmal hat man Glück und man kann sich als Stammbesucher auf der Gästeliste wiederfinden, dadurch spart man den Eintritt.
Ich war unten angekommen und staunte nicht schlecht, es war für diese Zeit schon recht viel los. Ich traf viele bekannte Leute und auch neue. Der größte Teil der Partybesucher war aber schon heftig am feiern, und die Tanzfläche war sehr gut besucht.
Der Sound war für mich noch etwas zu langsam, also ging rauf, für ein nettes Gespräch mit den Türsteher. Mir wurde es dann aber an der Tür zu kalt und ich ging wieder zur Party zurück.
Eine halbe Stunde später legte auch schon Miss Yetti auf. Schnell hatte ich mich bis zum Pult vorgedrängelt und war gut gelaunt.
Miss Yetti legte ihre erste Platte auf, die schon sehr heftig abging, jetzt war tanzen und abfeieren angesagt.
Das Set von Miss Yetti ging von House über leichtes Gebretter und vor allem viele alte Sachen. Diese scheinen ein Revival zu erleben und werden in der letzten zeit sehr häufig gespielt.
Die Übergänge waren wirklich super gemacht und man konnte nicht meckern. Von Zeit zu Zeit heizte Miss Yetti die Stimmung auch selbst mit an, den Leuten gefiel das ungemein.
Am nächsten tag wollte ich noch einen anderen Club besuchen deshalb hatte ich beschlossen den Suite 15 schon um halb vier, in bester Stimmung, zu verlassen.
Es ist wieder einmal ein Freitag Abend an dem man etwas unternehmen will. Ein Freund kam auf die Idee, dass wir doch in das 1210 nach Hirschau fahren könnten und schon machten wir uns auf den Weg ins 1210 nach Hirschau.,
Nach einer guten dreiviertel Stunde Autofahrt und sehr vielen Schleichwegen, sind wir aber dann doch noch angekommen.
Es war bereits 23 Uhr und die Schlange vorm Club 1210 war in kurzer Zeit überstanden. Das 1210 hatten natürlich auch schon viele andere feierlustige Leute für sich entdeckt und deshalb war es schon sehr sehr voll.
Mike Large heizte die Leute im Club schon richtig an und es kochte und brodelte förmlich.
Innerhalb von einer Stunde war es im Club nun so voll, das man gar nicht mehr die Chance hatte raus zu kommen. Gegen halb eins fing dann Chris an aufzulegen.
Was man auch in der hintersten Reihe mitbekommen hat ohne was zu sehen, weil eigentlich nur noch gerufen und gepfiffen wurde.
Als Chris auf 3 decks & efx & final scratch auflegte, krachte es über 4 Std. lang. Er wurde von seinen Fans bejubelt und die Menschenmassen tanzten.
Seine Freundin machte Fotos von Partypeople. Chris legte eine gute Scheibe nach der anderen auf. Im Club war es mittlerweile extrem heiß, Chris machte die Hitze auch sehr zu schaffen und das Handtuch war sein ständiger Begleiter.
Obwohl vom Veranstalter die großen Türen im Keller geöffnet wurden, gab es nicht wirklich eine Abkühlung, ab und zu wehte ein kühles Lüftchen. Die Temperaturen störten aber nicht wirklich jemanden.

Techno-Party
So gegen um sechs legte Chris seine letzte Platte auf und verabschiedete sich von allen. Der größte Teil der Leute fuhren dann auch gleich heim, es wurde leerer und die Temperatur war auch nicht mehr so hoch und man hatte jetzt richtig viel Platz zum Tanzen.
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